Die transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) ist ein modernes, nicht-invasives Verfahren zur gezielten Beeinflussung der Gehirnaktivität. Mithilfe eines schwachen Gleichstroms werden bestimmte Hirnregionen stimuliert, um die Aktivität von Nervenzellen zu verändern. Die Methode gilt als vielversprechende ergänzende Behandlung bei psychischen und neurologischen Erkrankungen.
Über die Transkranielle Gleichstromstimulation
Die transkranielle Gleichstromstimulation wird insbesondere eingesetzt bei:
- leichten bis mittelschweren Depressionen
- Angststörungen
- chronischen Schmerzen
- Fibromyalgiesyndrom (FMS)
- neurologischer Rehabilitation nach einem Schlaganfall
Die Behandlung kann verschiedene kognitive und motorische Funktionen positiv beeinflussen.
Bei der Behandlung wird ein spezielles Headset mit Elektroden auf der Kopfhaut angebracht. Über diese Elektroden wird ein schwacher Gleichstrom abgegeben, der gezielt bestimmte Hirnregionen stimuliert. Die Behandlung ist nicht invasiv und in der Regel gut verträglich.
Die tDCS verändert die Erregbarkeit von Nervenzellen in bestimmten Bereichen des Gehirns. Dadurch können gestörte Aktivitätsmuster reguliert und Symptome psychischer oder neurologischer Erkrankungen positiv beeinflusst werden. Besonders bei Depressionen und Angststörungen wird die Methode als wirksame Zusatztherapie eingesetzt.