Die Elektrokonvulsionstherapie (EKT) ist eine wissenschaftlich fundierte und sichere Behandlungsmethode für schwere psychische Erkrankungen. Sie wird insbesondere eingesetzt, wenn andere Therapien wie Medikamente oder Psychotherapie nicht ausreichend wirken oder eine rasche Stabilisierung notwendig ist.

Über die Elektrokonvulsionstherapie (EKT)

Die EKT kommt insbesondere bei folgenden Erkrankungen zum Einsatz:

  • schweren Depressionen
  • therapieresistenten Depressionen
  • bipolaren Störungen
  • Katatonie und anderen Bewegungsstörungen
  • bestimmten Formen der Schizophrenie

Die Behandlung erfolgt unter Vollnarkose und Muskelrelaxation. Dabei werden Elektroden am Kopf angebracht, über die kontrollierte Stromimpulse abgegeben werden. Diese lösen gezielt einen therapeutischen Anfall im Gehirn aus. Die Behandlung ist durch die Narkose schmerzlos und erfolgt unter medizinischer Überwachung. Im Allgemeinen erfolgen 12 Behandlungen bis zur Verbesserung der Symptomatik.

Durch den gezielt ausgelösten therapeutischen Anfall werden Veränderungen in der Gehirnaktivität angeregt, die depressive und andere schwere psychiatrische Symptome deutlich verbessern können. Die EKT gilt weltweit seit Jahrzehnten als wirksames Verfahren und wird insbesondere bei schweren oder therapieresistenten Erkrankungen eingesetzt.

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Thomas Jörg Müller

Prof. Dr. med. Thomas Jörg Müller

Ärztlicher Direktor

thomas.mueller@privatklinik-meiringen.ch